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Aktualisiert am 24.08.2022

Virale Infektionen der Atemwege

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Lesedauer: 5 Minuten

Atemwegsinfekte wie Erkältungen, eine akute Bronchitis oder eine echte Grippe sind hierzulande in den Herbst- und Wintermonaten recht häufig. Dabei können sehr unterschiedliche Viren die Schleimhäute unserer Atemwege befallen.

Doch wie kommen die Viren überhaupt in unseren Körper und wieso sind manche Erreger gefährlicher als andere? Welche Virenarten gibt es und wie kann ich mich vor einer Infektion sinnvoll schützen? Was sind typische Symptome für eine Erkältung, eine Grippe oder für die Atemwegserkrankung COVID-19? 

Wie man sich schützen kann

Kälte, eine niedrige Luftfeuchtigkeit und der vermehrte Aufenthalt in engen Räumen mit vielen Menschen können eine Übertragung von Viren begünstigen, weshalb es vor allem in der feuchtkalten Jahreszeit häufiger zu viralen Infekten der Atemwege kommt.

Beugen Sie dem bestmöglich vor, indem Sie Ihr Immunsystem ausreichend stärken und gegen kleine und große Infekte wappnen. Beachten Sie allgemeine Verhaltens- und Hygienetipps und schützen Sie so sich selbst und Ihre Mitmenschen vor weiteren Infektionen.

Stärkung der Immunabwehr

Stärken Sie das körpereigene Abwehrsystem, indem Sie z.B.

  • Stress dauerhaft vermeiden und für ausreichend Schlaf und Erholung sorgen,
  • wenig Alkohol trinken und auf das Rauchen verzichten,
  • für ausreichend Bewegung an der frischen Luft sorgen,
  • über den Tag verteilt ausreichend trinken und sich dabei ausgewogen und gesund ernähren,
  • regelmäßig kalt-warme Wechselduschen durchführen,
  • unterstützend auf altbewährte Hausmittel urückgreifen.

 

Verhaltens- und Hygienemaßnahmen

Neben den zuvor genannten Tipps zur Stärkung der Immunabwehr geht es aber insbesondere auch darum, allgemeine Verhaltens- und Hygienemaßnahmen im Alltag richtig umzusetzen. Nur so lassen sich virale Infekte der Atemwege sinnvoll eindämmen und mögliche Komplikationen auf ein Minimum reduzieren. Dazu gehören u.a. folgende Ratschläge:

  • Husten oder niesen Sie anderen Menschen nicht ins Gesicht, sondern benutzen Sie ein Einwegtaschentuch. Sollte kein Taschentuch zur Hand sein, halten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase. Vermeiden Sie auch Händeschütteln und Umarmungen.
  • Gehen Sie nicht krank zur Arbeit, zum Sport oder zum Treffen mit Freunden.
  • Achten Sie auf ein gesundes Raumklima und lüften Sie hierfür mehrmals täglich gut durch.
  • Meiden Sie in der Erkältungszeit nach Möglichkeit große Menschenansammlungen sowie öffentliche Verkehrsmittel.
  • Waschen Sie die Hände regelmäßig und vor allem gründlich (20 bis 30 Sekunden) mit Handseife. Viele Atemwegsviren z.B. Influenza- oder Coronaviren, haben eine Lipidhülle, also eine äußere Fettschicht. Seife zerstört diese Hülle und inaktiviert behüllte Viren daher sogar noch besser als Handdesinfektionsmittel.
  • Informieren Sie sich über mögliche Schutzimpfungen gegen bestimmte virale Erreger.

Hinweis: Zu den speziellen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen im Rahmen der momentan weltweit grassierenden COVID-19-Atemwegserkrankung möchten wir Sie u.a. auf die entsprechenden Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) verweisen.

 

Welche Viren gibt es und wie infiziert man sich?

Mittlerweile kennt man über 200 verschiedene Virenarten, die immer wieder aufs Neue unser Immunsystem (körpereigenes Abwehrsystem) überlisten und uns eine Erkältung bescheren können.
Meist werden diese Erreger durch Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen. Man infiziert sich in der Regel also durch das Einatmen von Viren, die beim Husten und Niesen von Mensch zu Mensch gelangen. Zum anderen können die Erreger aber auch über das Berühren kontaminierter Gegenstände wie Türklinken oder über Händeschütteln in die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen gelangen.

Zu den häufigsten Erkältungsviren gehören:

  • Rhinoviren
  • Respiratorische Synzytial-Viren (RSV)
  • Coronaviren (auch SARS-CoV-2)
  • Adenoviren
  • Parainfluenzaviren

Grippe und COVID-19

Anders als bei einer Erkältung ist für die echte Grippe das Influenzavirus A oder B verantwortlich. Diese Viren sind deutlich aggressiver als die klassischen Erkältungsviren und Auslöser für die oft schwer verlaufenden Grippe-Wellen in unserem Land. Influenza-Viren schädigen die Schleimhaut der Atemwege und mindern unsere Abwehrkräfte. Dadurch wird der Körper anfälliger für lebensgefährliche Komplikationen.

Das erstmalig im Dezember 2019 in China aufgetretene neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist Auslöser für die Atemwegserkrankung COVID-19, die sich seit 2020 weltweit ausbreitet. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, d.h. die Ausbreitung virushaltiger Partikel beim Husten, Sprechen oder Niesen, zu sein. Effektive Mittel dagegen scheinen die Maskenpflicht und der Mindestabstand darzustellen, wenngleich das Robert-Koch-Institut (RKI) vor einer erhöhten Wahrscheinlichkeit der Übertragung durch Aerosole in geschlossenen Räumen warnt, auch über größere Distanzen als 1,5 m. Besonders gefährdet für schwere Verläufe sind nach heutigem Stand ältere Menschen ab etwa 50 - 60 Jahren,sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Asthma, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Patienten mit einer Immunschwäche), adipöse Menschen und Raucher¹.

Was passiert bei einer Virusinfektion?

Eintrittspforte für Viren ist typischerweise der Nasen-Rachenraum. Bei einem viralen Infekt der Atemwege dockt das entsprechende Virus an die Zellen der oberen und unteren Atemwege an und dringt in diese ein. Dort vermehren sich die Viren rapide und führen schließlich zur Zerstörung der sogenannten Wirtszelle. Tausende von Viren werden daraufhin freigesetzt mit dem Ziel, eine neue Wirtszelle zu befallen. Dies ist einsich wiederholender Prozess, der zu einer ausgeprägten Entzündungsreaktion in unserem Körper führt und unser Immunsystem in Alarmbereitschaft versetzt und fordert.

Da die Viren die Schleimhaut der Atemwegsorgane schädigen, kann es zusätzlich zur viralen Infektion zu einem vermehrten Eindringen von Bakterien kommen. Durch eine solche zusätzliche bakterielle Infektion entwickeln sich beispielsweise schwerwiegende Lungenentzündungen.

Erkältung, Influenza, COVID-19 – was ist der Unterschied?

Habe ich mir eine Grippe eingefangen? Könnte das Fieber womöglich ein Hinweis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sein? Oder sind meine Beschwerden am ehesten auf eine normale Erkältung zurückzuführen? Wie äußert sich welche Krankheit am häufigsten?

Die nachstehende Tabelle* listet die zehn Symptome auf, die im Rahmen von viralen Atemwegserkrankungen am häufigsten in Erscheinung treten. Beachten Sie hierbei bitte, dass diese Auflistung nur der groben Orientierung dient. Die für die verschiedenen Erkrankungsbilder „typischen“ Symptome müssen nicht in jedem Fall vorhanden sein. Es gibt durchaus Betroffene, die trotz Infektion mit Influenza-Viren oder mit dem neuen SARS-CoV-2-Virus milde Verläufe ohne die ganz klassischen Krankheitszeichen aufweisen.  Dies kann dann dazu beitragen, dass die Zahl der Neuinfektionen weiter steigt.

Symptom

COVID-19*

Grippe

Erkältung

Trockener Husten

häufig

häufig

manchmal

Schleimiger Husten

selten

nein

häufig

Schnupfen

manchmal

selten

häufig

Fieber

häufig

häufig

nein

Müdigkeit/Abgeschlagenheit

manchmal

häufig

manchmal

Gliederschmerzen

manchmal

häufig

manchmal

Halsschmerzen

manchmal

manchmal

häufig

Niesen

nein

nein

häufig

Kopfschmerzen

manchmal

häufig

manchmal

Atemnot/Kurzatmigkeit

manchmal

nein

nein

Durchfall

selten

manchmal (Kinder)

nein

Verlust des Geruchs/Geschmacks

häufig

nein

nein

Übersichtstabelle zu den Symptomen, die im Rahmen von viralen Atemwegserkrankungen am häufigsten in Erscheinung treten können. 

(Quelle: www.gesundheitsinformation.de, in Anlehnung an den SARS-CoV-2 Steckbriefs des RKI)

*In der Tabelle sind die häufigsten Symptome aller bekannten COVID-19 Varianten dargestellt. Das RKI (Robert-Koch-Institut) hat die Häufigkeitsangaben zu den Symptomen der mit der Omikron Variante von SARS-CoV-2 Erkrankten in Deutschland zuletzt folgendermaßen präzisiert (Stand: Januar 2022):

  • Husten 55 %
  • Schnupfen 54 %
  • Halsschmerzen 37 %

Als weitere mögliche Symptome werden zudem genannt: Fieber, Verlust des Geruchs oder Geschmacks, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, Bindehautentzündung, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie (Teilnahmslosigkeit) und Schläfrigkeit.

Quelle: Robert-Koch-Institut (RKI) Wochenbericht 20.01.2022

Während sich virale Atemwegsinfektionen wie eine Erkältung oder eine akute Bronchitis meist über mehrere Tage schleichend und milde entwickeln, verläuft die Influenza häufig deutlich schwerer. Sie beginnt meist mit plötzlich hohem Fieber, Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie trockenem Husten. Dabei fühlen sich die Betroffenen oft sehr abgeschlagen und müssen für einige Tage das Bett hüten.

Bei der Atemwegserkrankung COVID-19 werden als häufigste Krankheitszeichen Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber benannt, manchmal begleitet von Atemnot. Die Verläufe sind allerdings recht unspezifisch und variieren stark. Die schwere der Symptomatik hängt dabei stark von der dominierenden Variante, aber auch von Geschlecht, Alter und Vorerkrankungen ab.

Unterschiedliche Inkubationszeiten

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Symptome ist bei allen drei genannten viralen Atemwegserkrankungen übrigens sehr unterschiedlich. Wichtig hierbei zu wissen ist jedoch, dass die noch symptomlosen Virusträger in dieser Zeit bereits weitere Kontaktpersonen infizieren können, dies konnte besonders deutlich bei COVID-19 beobachtet werden.

Während die Inkubationszeit bei einer normalen Erkältung bei etwa zwei bis acht Tagen liegt, beträgt sie bei der echten Grippe lediglich wenige Stunden bis hin zu drei Tagen.

Bei COVID-19 wird derzeit davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis erste Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit allerdings vier bis sechs Tage. Bei der neuartigen Omikron Variante geht man mittlerweile von einer verkürzten Inkubationszeit von zwei bis drei Tagen aus.

Hilft Imupret® N bei Corona?

Imupret® N ist ein pflanzliches Kombipräparat aus 7 heimischen Heilpflanzen, das traditionell bei ersten Anzeichen einer Erkältung, aber auch in jeder Phase einer Infektion angewendet wird. Die Frage, ob Imupret® N bei Corona hilft ist nicht so einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Allerdings gibt es einige Hinweise darauf, dass Imupret® N frühzeitig eingenommen die Symptome einer milden COVID-19 Erkrankung im Anfangsstadium eindämmen kann. Eine klinische Studie belegt dabei, dass es bereits innerhalb von 4 Tagen zur Besserung erster Erkältungssymptome einer Coronainfektion kommt2. Zusätzlich dazu kurbelt Imupret® N nachweislich die angeborene Immunabwehr an und bekämpft Erkältungserreger.Somit kann Imupret® N durchaus effektiv bei milden COVID-19 Verläufen angewendet werden, die vor allem für die prominente Omikron Variante beschrieben werden. Bei ungewöhnlichen Symptomen oder schwerwiegenderen Verläufen ist allerdings auf jeden Fall weitere Rücksprache mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst notwendig.


Quellen & Bildnachweise

Apothekenfinder
Infobroschüre

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