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Erkältung bei Kindern

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Eine Erkältung, auch als grippaler Infekt bezeichnet, ist eine Infektion der oberen Atemwege und gehört zu den häufigsten Krankheiten im Kindesalter. Vor allem Kleinkinder sind aufgrund ihres noch unausgereiften Immunsystems besonders anfällig für Erkältungsviren. 

 

 

Erkältung beim Kind – was kann man tun?

Egal ob Säugling, Kleinkind oder schon Schulkind – wenn der eigene Nachwuchs krank ist, leidet man als Eltern immer auch ein Stück weit mit. Aber auch wenn Erkältungen bzw. grippale Infekte ziemlich unangenehm sein können, so sind sie dennoch meistens recht harmlos und verschwinden von selbst wieder.

Helfen Sie Ihrem kranken Kind, indem Sie sein Immunsystem bei der Bewältigung seiner Aufgaben unterstützen und dabei gleichzeitig für eine Linderung der akuten Beschwerden sorgen. Achten Sie insbesondere darauf, dass sich der Infekt nicht weiter ausbreitet und auf andere Körperregionen (Nasennebenhöhlen, Mittelohr, Bronchien) übergreift.  

Pflanzliche Arzneimittel für Kinder 

Imupret® N ist ein pflanzliches Arzneimittel, das eine einzigartige Kombination aus sieben heimischen Heilpflanzen enthält. Deren Inhaltsstoffe verfügen über antientzündliche, antivirale und antibakterielle Eigenschaften und wirken bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung.  Es unterstützt den Körper bei der Abwehr von Erkältungsviren und mildert so auf natürliche Weise den Erkältungsverlauf. 

Das pflanzliche Medikament ist gut verträglich und auch für Kinder geeignet. In Form von Imupret® N Tropfen steht das pflanzliche Medikament Ihrem Kind bereits ab dem 2. Lebensjahr zur Verfügung. Ab dem 6. Lebensjahr können alternativ auch Imupret® N Dragees verwendet werden. Weitere Informationen zur empfohlenen Dosierung und Anwendungsdauer finden Sie hier.

Spezielle Hausmittel und Tipps für Kinder 

Die Therapie mit wirksamen Arzneimitteln kann zudem durch altersgerechte, schonende Hausmittel ergänzt werden. 

Tipps für eine erfolgreiche Erkältungs-Therapie:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ausreichend Ruhe, Erholung und Schlaf bekommt – eine Grundvoraussetzung für eine rasche Genesung. Es ermöglicht dem kindlichen Immunsystem schneller und effektiver gegen die Viren vorzugehen.
  • Motivieren Sie Ihr Kind regelmäßig zu trinken. Bieten Sie ihm dafür neben Tee und Wasser auch gerne Saftschorlen oder Zitronenwasser mit Honig an. Das sorgt für eine Verflüssigung des zähen Schleims in den Atemwegen und somit auch für ein besseres Abhusten. 

► Vorsicht! Honig sollte nicht bei Säuglingen verwendet werden, da es als Naturprodukt bestimmte Bakterien enthalten kann, die für Babys gefährlich sind.

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind nach draußen. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann bei einer Erkältung ebenfalls wahre Wunder wirken. 
  • Wenn das Alter des Kindes es erlaubt, können Sie Ihr Kind mehrmals täglich etwa zehn Minuten mit einer isotonischen Kochsalzlösung inhalieren lassen (idealerweise sollte man hierfür einen Inhalator mit Verneblungsfunktion verwenden). 

► Vorsicht! Verwenden Sie bei Babys und Kleinkindern bitte keine ätherischen Öle wie Kampfer oder Menthol! Diese können u. a. zu Übelkeit, allergischen Reaktionen, zu einem Anschwellen der Atemwege bis hin zur Atemnot führen.

  • Liebevolle Zuneigung ist das A und O, wenn man sich krank fühlt. Kuscheln Sie mit Ihrem Kind, nehmen Sie sich Zeit zum Vorlesen und Zuhören. 

Warum haben Kinder eigentlich so oft eine Erkältung?

Erkältungen sind bei Babys und Kindern nichts Ungewöhnliches – durchschnittlich acht- bis zwölfmal pro Jahr erkranken Kleinkinder an einem Atemwegsinfekt. Zum Vergleich: Erwachsene erwischt es meist nur zweimal im Kalenderjahr. Warum ist das so?

Das kindliche Immunsystem ist noch in der Lernphase

Hintergrund für die Häufigkeit grippaler Infekte bei Kindern ist u. a. die Tatsache, dass ihr Immunsystem noch lernen muss, sich mit den zahlreichen zu 90 % viralen Krankheitserregern im Alltag auseinanderzusetzen. 

Diese Konfrontation in jungen Jahren ist wichtig, um bei einer erneuten Infektion mit demselben Krankheitserreger schneller und effektiver auf diesen reagieren zu können. Das körpereigene Abwehrsystem wird auf diese Weise folglich gezielt trainiert und für die Zukunft gestärkt.

Rhinoviren sind am häufigsten

Es gibt über 200 verschiedene Viren, die eine Erkältung auslösen können. Häufigste Vertreter sind hierbei die Rhinoviren. Übertragen werden sie in der Regel durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen, also durch Niesen, Husten, Händeschütteln, Spielen und durch das Berühren verunreinigter Gegenstände. 
Gut nachvollziehbar, dass deshalb vor allem Kinder in der Kindertagesstätte/ im Kindergarten durch den engen Kontakt zu anderen Kindern statistisch häufiger unter Erkältungen leiden als zum Beispiel Schulkinder. Insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn sich öfter viele Personen in gut beheizten Räumen aufhalten und sich zahlreiche Viren in der Luft befinden, haben die Keime leichtes Spiel.

Typische Symptome einer Erkältung bei Kindern 

Ähnlich wie bei Erwachsenen macht sich der grippale Infekt beim Kind anfangs meist durch erste Anzeichen wie ein Kratzgefühl oder Brennen im Hals oder ein Kribbeln in der Nase bemerkbar – nicht selten begleitet von einem verstärkten Niesreiz bzw. Niesen. 

Sehr bald schon kommen dann folgende Beschwerden hinzu:

  • leichte Schluckbeschwerden
  • trockener Husten
  • eventuell Kopfschmerzen
  • laufende Nase (wässriger Fließschnupfen)
  • allgemeines Unwohlsein, wenig Appetit, Frösteln, Lustlosigkeit

Im weiteren Verlauf kann es zu erhöhter Temperatur bis hin zu mäßigem Fieber kommen (meist unter 38,5 Grad Celsius). Begleitet wird das Ganze zudem von Halsschmerzen, einem produktiven Husten mit schleimigen Auswurf und einer verstopften Nase. Vor allem der starke Schnupfen ist ganz charakteristisch für die Erkältung beim Kind. 

Wie lange dauert eine Erkältung bei Kindern?

► In der Regel dauert die Erkältung ca. 8 – 10 Tage.

Meist keine Grippe…

Falls Sie sich fragen sollten, wie Sie eigentlich eine einfache Erkältung bei Ihrem Kind von einer echten Grippe unterscheiden können… Wir haben einige charakteristische Unterschiede für Sie zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Bei diesen Symptomen zum Kinderarzt 

In der Regel lässt sich eine Erkältung beim Kind recht gut durch die bereits erwähnten Maßnahmen folgenlos bewältigen. Allerdings kann es auch immer Situationen geben, in denen man als Eltern mit seinem Kind doch besser zum Arzt gehen sollte.

So wird ein Arztbesuch u. a. empfohlen, wenn das Kind folgende Symptome aufweist:

  • bei steigendem oder sehr hohem Fieber,
  • bei Auftreten von Übelkeit, Erbrechen oder anderen ungewöhnlichen Symptomen (z. B. erhöhte Lichtempfindlichkeit, zunehmende Schläfrigkeit),
  • bei neu auftretenden Ohrenschmerzen oder Dauerkopfschmerzen,
  • wenn die Erkältung auch nach einer Woche überhaupt nicht besser wird,
  • bei einer zunehmenden Verschlechterung des Allgemeinzustandes,
  • wenn der Verdacht besteht, dass sich die Entzündung auf tiefer liegende Körperstrukturen ausbreitet (z. B. auf die Lunge).

Wichtiger Hinweis zum Schutz vor Erkältungsinfekten

Wer sich an die richtigen Hygienemaßnahmen hält, kann sich und andere weitestgehend vor einer Ansteckung mit Viren schützen. Das gilt auch schon für Kinder. Worauf es beim Schutz vor grippalen Infekten wirklich ankommt, können Sie hier nachlesen.


Quellen & Bildnachweise

Apothekenfinder
Infobroschüre

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Weitere Informationen zum Thema "Erkältung" finden Sie hier zum downloaden:

Imupret® N Infobroschüre